Archive for the 'Theologie' Category

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Wie ein Knabe den neuen Papst wählte.

 

Der neue Papst der Koptischen Kirche: Tawadrous II.

Im März dieses Jahres ist der leitende Bischof der Koptischen Kirche, Schenuda III., hochbetagt und von der Öffentlichkeit kaum beachtet,  gestorben. Mit 11 Millionen Mitgliedern ist die Koptische Kirche die größte der alten christlichen Kirchen, die ihre Gründung auf den Evangelisten Markus zurückführt. Die Kopten haben eine eigene Sprache und eine sehr alte Liturgie. In Ägypten sind sie eine beachtliche Minderheit von 10 bis 15% der Bevölkerung, etwa 1,5 Millionen leben außerhalb Ägyptens, davon ca. 6000 in Deutschland. Bisher erhielten die Kopten immer nur das Interesse der Öffentlichkeit, wenn es in Ägypten  durch fanatische Islamisten Verfolgungen und  Kirchenanzündungen gab. Als aber  in den letzten Tagen ein neues Oberhaupt gewählt wurde, stieß das Wahlgeschehen auf ein weltweites Medieninteresse. Weiterlesen »

Posted by Kittlauss on Nov. 17th 2012 | Filed in Katholische Kirche kontrovers | Kommentare deaktiviert für Wie ein Knabe den neuen Papst wählte.

Peter Weisskopff: Mysterium vitae – Adventsgespräch mit Frau Weisheit

(Erstveröffentlichung November 2008: nach dem Tod von Peter Weißkopff (25.7.56   1. 11. 2008)

Mysterium Vitae – Geheimnis des Lebens

Nachdem Peter Weißkopff am 1. November im Alter von 52 Jahren plötzlich verstorben war, zeigte ich Frau Weisheit das Bild, das bis 1997 in der Bendorfer HDH-Kapelle gehangen hat. Ich wies auf den dunklen Fleck in der Mitte und fragte: „Ist das ein Symbol für Gott?“ Frau Weisheit nickte: „Gott als die Mitte der Schöpfung, das große Geheimnis, Peter hat das genial gemalt“. Weiterlesen »

Posted by Kittlauss on Nov. 4th 2012 | Filed in Gespräch mit Frau Weisheit,Spiritualität und | Kommentare deaktiviert für Peter Weisskopff: Mysterium vitae – Adventsgespräch mit Frau Weisheit

Protestbrief an den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann

Dieter Kittlauß

Theologe (kath.) * Seelsorger (ökum.) * Trauerbegleiter (IGSL)

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Offener Brief an Dr. Stephan Ackermann

Bischof in Trier

Hinter dem Dom 6

54290 Trier                     Bendorf, Reformationstag 2012

 

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Ackermann,

 

im Kirchlichen Amtsblatt für das Bistum Trier, Ausgabe vom 1. Oktober 2012, haben Sie unter der Nr. 162 das „allgemeine Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt“ veröffentlicht und somit für die katholischen Christinnen und Christen im Bistum Trier in Geltung gebracht. Dagegen die Stimme zu erheben, scheint mehr als angebracht. Weiterlesen »

Posted by Kittlauss on Nov. 1st 2012 | Filed in Katholische Kirche kontrovers | Kommentare deaktiviert für Protestbrief an den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann

Quer gedacht zu dem Erlass der deutschen Bischofskonferenz über Rechtsfolgen des standesamtlichen Kirchenaustritts.


Jan Hus wollte die christliche Kirche im Sinne Jesu zu einer armen und geschwisterlichen Kirche reformieren. Trotz der Zusicherung des freien Geleites wurde er auf dem Konzil von Konstanz öffentlich als Ketzer verbannt. Quelle: chrismon.

Der Kirchenaustritt ist in der Katholischen Kirche seit Jahren ein heißes Diskussionsthema. Ausgelöst wurde die Diskussion von Hartmut Zapp, einem emeritierten Kirchenrechtsprofessor in Freiburg, der 2007 durch seinen Kirchenaustritt beim Standesamt zu beweisen versuchte, dass damit seine Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche nicht berührt würde. Zapp berief sich auf eine vatikanische Entscheidung, dass die Exkommunikation nur erfolge, wenn der  Kirchenaustritt vor einem Organ der Katholischen Kirche erklärt  sei. Zapp erklärte gleichzeitig mit dem Kirchenaustritt seine ungekündigte Bindung an die Katholische Kirche und seine Bereitschaft zur Zahlung eines finanziellen Beitrages in Höhe der Kirchensteuer. Da sich die staatlichen Stellen weigerten, diese Erklärung verwaltungsmäßig zu dokumentieren, ging Zapp den juristischen Klageweg, der derzeit beim Bundesverwaltungsgericht geführt wird. Die katholische Bischofskonferenz in Deutschland sah das Kirchensteuersystem, das es im Wesentlichen nur in Deutschland gibt, akut gefährdet und verteidigte die innerkirchliche Rechtslage: Kirchenaustritt bringe automatisch die Exkommunikation (Ausschluss aus der Kirchengemeinschaft). Aber die vatikanischen Behörden wollten diesem Automatismus mit Rücksicht auf das allgemeine Kirchenrecht nicht zustimmen. Ganz überraschend erklärte nun die katholische Bischofskonferenz, dass die deutsche Regelung als deutsches Partikularrecht vom Vatikan anerkannt sei, allerdings mit einer Einschränkung, dass die bloße Kirchenaustrittserklärung beim Standesamt nicht die Exkommunikation nach sich ziehe, sondern sich (in Analogie zum deutschen Vereinsrecht) Rechtsfolgen ergäben. Weiterlesen »

Posted by Kittlauss on Sep. 24th 2012 | Filed in Katholische Kirche kontrovers,Theologie | Kommentare deaktiviert für Quer gedacht zu dem Erlass der deutschen Bischofskonferenz über Rechtsfolgen des standesamtlichen Kirchenaustritts.

Die verborgene Gegenwart Gottes

Tu Be Schewat : Der 15, Schewat – das Neujahrsfest der Bäume. Quelle: Internetseite von Ha Gil (Israel)

Jüdische Menschen können zweimal Neujahr feiern; einmal nach idem jüdischen Mondkalender, begleitet von den den lauten Tönen des Schofar-Horns; dann nach dem christlichen Kalender mit Böllern und Raketen. Dass es noch ein drittes jüdisches Neujahrfest gibt, ist weniger bekannt. Es ist Tu be Schewat, wörtlich der 15. Schewat,  das  Neujahr der Bäume. Der 15. Schewat liegt am Ende der israelischen Regenzeit, bei uns ist das etwa in der Mitte des Winters. Das Neujahr der Bäume geht religionsgeschichtlich auf die Agrargesellschaft zurück, denn nun am Ende der Regenzeit konnte man neue Bäume pflanzen und die Felder neu bestellen. Bei jüdischen Mystikern des 16. Jahrhundert gab es einen besonderen Brauch für den Seder (den Freitagabend) des Tu be Schewat: vier Gläser Wein werden getrunken. Das erste Glas ist Weißwein, beim zweiten Glas wird zum Weißwein ein wenig Rotwein hinzugefügt; beim dritten Glas wird zur Hälfte Weißwein und zur Hälfte Rotwein verwendet; beim vierten Glas gibt man in den Rotwein ein paar Tropfen Weißwein. Nach einer Deutung der Mystik, steht die Farbe Weiß für den Schöpfer und für das Sperma des Mannes. Die Farbe Rot aber steht für die Schöpfung und für das das weibliche Blut. Weiterlesen »

Posted by Kittlauss on Sep. 13th 2012 | Filed in Spiritualität und | Kommentare deaktiviert für Die verborgene Gegenwart Gottes

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