„Erfüllt ist die Zeit und das Reich Gottes ist nahe;
kehrt um und glaubt an die Frohbotschaft“

In Anlehnung an Thomas Sarazeno habe ich Weihnachten 2012 eine Weihnachtskugel gefertigt, die an unseren Kosmos erinnern kann.
Der Evangelist Markus wollte mit seinem Evangelium die Gestalt des Jesus von Nazareth nahebringen und zur Nachfolge motivieren. Deshalb schrieb er über „seinen Helden“ einen Roman[1] und benutzte alle Quellen, die ihm zugänglich waren. Markus begann seine Jesusgeschichte sehr programmatisch: „.Anfang der Frohbotschaft (> Evangelium) von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.“ Der jüdisch-hebräische Titel „Maschiach“ (> Messias) war in seiner griechischen .Übersetzung (> Christos) für Markus bereits Teil des Namens. Für die Ohren seiner Leser klang „Christos“ wie ein Familienname. Das Jesusgeschehen lag ja auch schon 50 Jahre zurück. Weiterlesen »
Tags: Spiritualität
Benedikt XVI. hat zum Jahr des Glaubens aufgerufen. Die Initiative des Römischen Papstes ist zu begrüßen, obwohl die propagierten Ablässe einen peinlichen Begleitton erzeugen. Auf der Webseite des Erzbistums München ist obiges Bild zum Glaubensjahr zu sehen. Es macht betroffen, wie stark auch Kirche dem allgemeinen Jugendwahn und der Actions-Kultur verfallen ist. Aber die Botschaft weist auf den Wagemut hin, den gläubiges Leben verlangt. Ob es um die vielen Sprünge über die Klippen unseres Lebens geht oder um den Sprung vom Leben in den Tod – immer geht beim Glauben um das Gelingen unseres Lebens.
Diese Studie will auf dem Hintergrund der christlichen Tradition und in kritischer Auseinandersetzung Verstehenshorizonte des gläubigen Lebens öffnen. Weiterlesen »
(Erstveröffentlichung November 2008: nach dem Tod von Peter Weißkopff (25.7.56 1. 11. 2008)

Mysterium Vitae – Geheimnis des Lebens
Nachdem Peter Weißkopff am 1. November im Alter von 52 Jahren plötzlich verstorben war, zeigte ich Frau Weisheit das Bild, das bis 1997 in der Bendorfer HDH-Kapelle gehangen hat. Ich wies auf den dunklen Fleck in der Mitte und fragte: „Ist das ein Symbol für Gott?“ Frau Weisheit nickte: „Gott als die Mitte der Schöpfung, das große Geheimnis, Peter hat das genial gemalt“. Weiterlesen »
Tags: Peter Weisskopff, Suche nach Gott

Tu Be Schewat : Der 15, Schewat – das Neujahrsfest der Bäume. Quelle: Internetseite von Ha Gil (Israel)
Jüdische Menschen können zweimal Neujahr feiern; einmal nach idem jüdischen Mondkalender, begleitet von den den lauten Tönen des Schofar-Horns; dann nach dem christlichen Kalender mit Böllern und Raketen. Dass es noch ein drittes jüdisches Neujahrfest gibt, ist weniger bekannt. Es ist Tu be Schewat, wörtlich der 15. Schewat, das Neujahr der Bäume. Der 15. Schewat liegt am Ende der israelischen Regenzeit, bei uns ist das etwa in der Mitte des Winters. Das Neujahr der Bäume geht religionsgeschichtlich auf die Agrargesellschaft zurück, denn nun am Ende der Regenzeit konnte man neue Bäume pflanzen und die Felder neu bestellen. Bei jüdischen Mystikern des 16. Jahrhundert gab es einen besonderen Brauch für den Seder (den Freitagabend) des Tu be Schewat: vier Gläser Wein werden getrunken. Das erste Glas ist Weißwein, beim zweiten Glas wird zum Weißwein ein wenig Rotwein hinzugefügt; beim dritten Glas wird zur Hälfte Weißwein und zur Hälfte Rotwein verwendet; beim vierten Glas gibt man in den Rotwein ein paar Tropfen Weißwein. Nach einer Deutung der Mystik, steht die Farbe Weiß für den Schöpfer und für das Sperma des Mannes. Die Farbe Rot aber steht für die Schöpfung und für das das weibliche Blut. Weiterlesen »
Tags: Gegegnwart Gottes, Jüdische Mystik, Neujahrsfest der Bäume
Lasset uns beten zu Gott unserem Vater, der uns Anteil gegeben hat an seinem Leben und uns liebt wie eine Mutter und ein Vater. Wir wollen ihn bitten um seinen Segen und seine Gnade für die ganze Menschheit und für unsere Zeit. Herr, erbarme dich.
Lasset uns beten für alle Menschen, die unter der Gewalttätigkeit anderer Menschen leben, für alle in Kriegsgebieten, für alle die in Streit und Hass leben, für alle Opfer individueller und staatlicher Gewalt. Gott möge ihre Tränen abwischen und sie trösten mit seiner Liebe. Herr, erbarme dich. Weiterlesen »
Tags: Fürbitten