Priester der römisch – katholischen Kirche müssen die Ehelosigkeit (Zölibat) versprechen, Ausnahmen bedürfen der Einzelerlaubnis des Papstes. Diese wird aber nur in ganz bestimmten Einzelfällen gegeben (z.B. bei evangelischen Pfarrern, die katholische Priester werden) .Eine andere Praxis gibt es in den orthodoxen Kirchen, die sich dem Papst unterstellt haben. Weiterlesen »
Tags: Priesterehe, Zölibat

Der Kölner Kardinal Joachim Meisneri ist mit seinen 79 Jahren für die größte katholische Diözese in Deutschland wie ein absoluter Herrscher ganz allein verantwortlich. In einem Spiegel-Interview bezeichnet er die 68er-Eltern als «metaphysische Asylanten» und «Obdachlose». Weil sie die Jugend nicht mehr an die Quellen des Lebens führten, komme es zu Ersatzhandlungen wie etwa zum Griff nach Kondomen und der Pille. Meisner selbst ist nicht verheiratet.
Die Diskussion um den Zölibat berührt eigentlich eine interne Angelegenheit der Katholischen Kirche. Aber vielleicht ist das zu kurz gegriffen, denn ein weiterer Schwund des Christlichen wäre durchaus für unser ganzes Volk bedeutsam. Was die Katholische Kirche betrifft –und nur da fühle ich mich kompetent, etwas zu sagen-, ist die Situation in Deutschland allerdings viel komplexer, als es manche Leserzuschriften zugestehen. Dazu gehört die Konzentration kirchlicher Macht auf Senioren. Weiterlesen »
Tags: Katholische Kirche, Zölibat
Am 29. Juni 2002 ließen sich sieben Frauen auf einem Schiff durch einen katholischen Bischof die Priesterweihe erteilen, ein Jahr später Gisela Forster und Christine Mayr-Lumetzberger sogar die Bischofsweihe. Weiterlesen »

Am 1. September 1956 trafen sich alle, die keine hinreichenden oder gar keine lateinischen /griechischen Sprachkenntnisse auf der staatlichen Oberschule erwerben konnten, wieder in Halle beim Sprachenkurs. Adolf Brockhoff, der Studentenpfarre von Halle, war unser Chef. Wir lebten in Wohngemeinschaften. Messe, Frühstück, Unterricht und Mittagessen war in den Räumen der Studentengemeinde.3 persionierte Oberstudienräte standen vor der Aufgabe, uns die alten Sprachen beizubringen, obwohl wir nicht wussten, welchen Sinn das haben sollte..
1954: Aufeinmal war ich ein Priesteramtskandidat, nachdem der Erfurter Weihbischof, Joseph Freusberg, meinen Antrag zum Theologiestudium akzeptiert hatte. Sogleich wurde ich verpflichtet, an einem sechswöchigen Einführungskurs in Bad Kösen teilzunehmen. Mehr als 50 junge Männer aus der ganzen katholischen Kirche der DDR übten sich nun unter der Leitung des damaligen Magdeburger Seelsorgeamtsleiters, Hugo Aufderbeck, im geistlichen Leben. Im Unterschied zu meinen Mitseminaristen aus den katholischen Gebieten Eichsfeld, Rhön und Sorbei gehörte ich zu denen, die aus der Diasporakirche kamen. Kindheit und Jugend waren entscheidend von dem Leben der katholischen Gemeinde Weimar und der hier praktizierten Jugendarbeit geprägt. Zwischen dieser Welt und der Erfahrung der sozialistisch – atheistisch – militaristisch geprägten Oberschule gab es keinerlei Berührungspunkte. In der Woche an den Vormittagen waren wir in die Schule nahtlos eingefügt. Abends, am Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien gehörte unser Herz der Kirche. Weiterlesen »
Tags: Spiritualität

Die Kapelle zur hl Petronella in
Dirlau in ihrer heutigen Form
In der sog. Gemeinderegel im 1. Timotheusbrief ist neben Diakonen und Ältesten auch vom Episcopos (επισκοποσ > Leiter, Aufseher) die Rede. Unter den für den Episcopos genannten Kriterien steht auch die Forderung, ein episcopos solle der Mann einer Frau sein. Mit Rücksicht auf den Gesamtkatalog im Text neigen die heutigen Exegeten dazu, dies nicht mehr im Sinne von succzessiver Polygamie sondern im Sinne von Monogamie zu erklären, d.h. der Bischof solle nicht mehrere Frauen gleichzeitig haben, wie dies damals offensichtlich möglich bzw. üblich war, also nur mit einer Frau leben. Weiterlesen »
Tags: Hl. Petronella, Katholischer Priester, Zölibat