Lasset uns beten zu Gott unserem Vater, der uns Anteil gegeben hat an seinem Leben und uns liebt wie eine Mutter und ein Vater. Wir wollen ihn bitten um seinen Segen und seine Gnade für die ganze Menschheit und für unsere Zeit. Herr, erbarme dich.
Lasset uns beten für alle Menschen, die unter der Gewalttätigkeit anderer Menschen leben, für alle in Kriegsgebieten, für alle die in Streit und Hass leben, für alle Opfer individueller und staatlicher Gewalt. Gott möge ihre Tränen abwischen und sie trösten mit seiner Liebe. Herr, erbarme dich. Weiterlesen »
Tags: Fürbitten

Gott,
Ursprung und Ziel meines Lebens.
Du hast mich in Deine Welt gerufen,
Dir verdanke ich mein Leben,
meine Begabungen und Talente.
Du hast mich geführt und
deine Engel haben mich behütet
auch vor den eigenen Torheiten.
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Frau Weisheit. Allegorische Figur des Alten Testamentes. Quelle: Bistum Augsburg Pressestelle.
Was hast du eigentlich aus deinem Leben gelernt?, fragte mich Frau Weisheit und beugte dann ihren Oberkörper abwartend zurück. Mir stockte der Atem. Was sollte ich auf eine so tief in die Mitte meines Lebens gestellte Frage antworten? Weiterlesen »
Erstveröffentlichung auf der Webseite der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung GGH www.bendorf-geschichte.de; Verkürzte Fassung im Heimatbuch des Landkreises Mayen-Koblenz 2013
Biografisches Portrait
des letzten Trierer Kurfürsten
Clemens Wenzeslaus
unter dem besonderen Aspekt seiner Rolle als katholischer Bischof in der Frühen Neuzeit

I. Einführung
II. Auf dem Weg
Geboren im Schoß der Sächsischen Herrlichkeit
Starke Frauen im Rücken
Der Prinz aus dem Sachsenland
Kriegskind und Offizier
Der steinige Weg zum Bischofsamt
III. Seine Eminenz
Erzbistum und Erzstift Trier
Die Vorgänger auf dem Trierer Kurfürstenstuhl
Seine Eminenz: Erzbischof und Kurfürst von Trier
Zwischen den Fronten: Die Auseinandersetzung um Febronius.
Clemens Wenzeslaus und die Aufklärung
Protestanten und Juden in Erzstift und Erzbistum
Königliche Hoheit, Kurfürstliche Gnaden, Fürstbischöfliche Eminenz
Auf der Flucht, Machtverlust und Säkularisation
Heimgang
Literatur
Resümee
I. Einführung
Am 27. Juli 1812 starb Clemens Wenzeslaus (Anm.:1), der letzte Kurfürst und Erzbischof von Trier, in Oberdorf (Anm.:2), seinem Augsburger Sommersitz im Allgäu. Er wurde 73 Jahre alt und an der östlichen Chorwand der Pfarrkirche begraben. Weiterlesen »
Tags: Clemens Wenzeslaus, Kirche, Kurfürst

Am 1. September 1956 trafen sich alle, die keine hinreichenden oder gar keine lateinischen /griechischen Sprachkenntnisse auf der staatlichen Oberschule erwerben konnten, wieder in Halle beim Sprachenkurs. Adolf Brockhoff, der Studentenpfarre von Halle, war unser Chef. Wir lebten in Wohngemeinschaften. Messe, Frühstück, Unterricht und Mittagessen war in den Räumen der Studentengemeinde.3 persionierte Oberstudienräte standen vor der Aufgabe, uns die alten Sprachen beizubringen, obwohl wir nicht wussten, welchen Sinn das haben sollte..
1954: Aufeinmal war ich ein Priesteramtskandidat, nachdem der Erfurter Weihbischof, Joseph Freusberg, meinen Antrag zum Theologiestudium akzeptiert hatte. Sogleich wurde ich verpflichtet, an einem sechswöchigen Einführungskurs in Bad Kösen teilzunehmen. Mehr als 50 junge Männer aus der ganzen katholischen Kirche der DDR übten sich nun unter der Leitung des damaligen Magdeburger Seelsorgeamtsleiters, Hugo Aufderbeck, im geistlichen Leben. Im Unterschied zu meinen Mitseminaristen aus den katholischen Gebieten Eichsfeld, Rhön und Sorbei gehörte ich zu denen, die aus der Diasporakirche kamen. Kindheit und Jugend waren entscheidend von dem Leben der katholischen Gemeinde Weimar und der hier praktizierten Jugendarbeit geprägt. Zwischen dieser Welt und der Erfahrung der sozialistisch – atheistisch – militaristisch geprägten Oberschule gab es keinerlei Berührungspunkte. In der Woche an den Vormittagen waren wir in die Schule nahtlos eingefügt. Abends, am Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien gehörte unser Herz der Kirche. Weiterlesen »
Tags: Spiritualität