
Bis zum Donnerstagabend hat es geregnet und bis zum Freitagnachmittag war es saukalt, auch waren für Gehbehinderte die Wege lang und beschwerlich. Das wird vom Regensburger Katholikentag 2014 in Erinnerung bleiben, aber am Samstag ließ der blaue Himmel alles vergessen. Die Vielfalt des deutschen Katholizismus konnte sich doch noch zeigen, die vielen jungen Leute tanzten auf den Straßen und alle waren heiter und gelassen. Am tiefsten hat mich die Rede des Bundespräsidenten am Mittwochabend auf dem Domplatz beeindruckt. Gauck griff das Thema des Katholikentages auf und sprach vom Brückenbau zwischen den Konfessionen und zwischen den Religionen wie auch zwischen dem religiösen Glauben und der säkularen Gesellschaft. Dabei kam er auf die Frage:“Wie viel Religion verträgt eine säkulare Gesellschaft?“. Weiterlesen »
Tags: Katholikentag
Halleluja ist der Jubelruf der hebräischen Psalmen. Hallelu-Jah הַלְּלוּיָהּ . Das Hallelu ist der plurale Imperativ von hillel = preisen. Jah ist die Kurzform von Jahve, dem Tetragramm, das fromme Juden mit Adonai „mein Herr“ aussprechen. 
Ins Griechische (das kein H kennt) wurde der Jubelruf übersetzt mit „αλληλούια“. Die Übersetzung ins Lateinische ergab sich problemlos: Alleluja.
Also: HALLELUJA PREISET DEN HERRN: Weiterlesen »
Horst Eisel
*1. Juli 1939 † 31. Januar 2013
Von

Horst Eisel im Jahre 1995
Dieter Kittlauß
Da ich mit Horst Eisel 16 Jahre eng zusammengearbeitet habe, möchte ich mit diesem Porträt an unsere Gefährtenschaft erinnern und damit auch eine wichtiges Puzzle Bendorfer Geschichte bewahren. Doch zum Verständnis muss erst die Vorgeschichte erzählt werden.
Weiterlesen »
Tags: Hedwig-Dransfeld Haus, Ökumene
Bibel-theologische Studie
zum Weihnachtsevangelium des Matthäus
Von
Dieter Kittlauß

Die Anbetung der heiligen drei Könige in der Kathedrale von Autun. Das Bild ist Eigentum des Autors. Rechte Dritter wurden bei TinEye überrüft und nicht festgestellt..
Inhalt
Hinführung
Sohn Davids
Gezeugt in der Kraft des Gottesgeistes
Wir haben seinen Stern gesehen
Hoffnung für die Völker
Der neue Moses
Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen
Der starke Josef
Deutungen
(Erstveröffentlichung 2007)
Hinführungen
In diesem Jahr suchte ich einen Zugang zur Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums. Diese Studie ist ein erster Niederschlag einer monatelangen Auseinandersetzung mit diesem fast zweitausend Jahre alten Text. Wenn ich sie aus der Hand gebe, dann geschieht das mit der Intention, anderen vielleicht helfen zu können, Verstehensbarrieren abzubauen und einen persönlichen Zugang zu finden.
Unter den vier kanonischen Evangelisten haben nur Matthäus und Lukas ihrem Evangelium eine Kindheitsgeschichte vorangestellt, gewissermaßen wie eine Ouvertüre, in der das Thema anklingt. Früher wurde diese Kindheitsgeschichte so wie die ganzen Evangelien selbst vorrangig als historische Berichte gelesen. Wir ersparen uns eine ganze Menge unlösbarer Probleme, wenn wir mit der heutigen wissenschaftlichen Bibelforschung davon ausgehen, dass wir diese Texte immer zunächst mit den Augen und Ohren der damaligen Zeit verstehen müssen, also mit der Frage, was die Evangelisten gemeint und gewollt haben. Eigentlich kennen diese Methode alle Schülerinnen und Schüler aus dem Deutsch-Unterricht. Bei alten Texten fragt man zunächst nach dem ursprünglichen Sinn und dann nach der Bedeutung für uns heute. Weiterlesen »
Tags: Matthäusevangelium