
Allegorische Darstellung der Theologie am Karlsdenkmal in Prag. Quelle: Wikipedia.
Der spätmittelalterliche Professor an den europäischen Universitäten hatte die Studenten zu seinen Füßen sitzend. Gelernt wurde durch wechselseitige Diskussion. Weiterlesen »
Tags: Katholische Kirche, Konzil, Theologie

Der österreichische Künstler Andreas Feichtinger nannte sein Bild „Erlösung“. Der Künstler hat freundlicherweise das Bild für diese Studie zur Verfügung gestellt. Weitere Werke von Andreas Feichtinger sind auf seiner Webseite einzusehen: http://www.feichtinger-art.org . .
Diese kleine Studie ist weder eine systematische Darstellung des christlichen Glaubens noch eine Kampfschrift gegen den Katholizismus, sondern das Ergebnis des schärferen Hinsehens zum Thema „Erlösung“. Geführt von einem sorgfältig ausgewählten Bild, traten einzelne Facetten und vor allem Fragen in den Blick. Dabei war die Geschichtlichkeit unseres Glaubens immer im Blick. Da ich kein kirchliches Amt habe und nicht in einem theokratischen Staat lebe, kann ich angstfrei denken und schreiben. In dieser Hinsicht fühle ich die europäische Aufklärung bei mir angekommen. Das gewählte Eingangsbild stammt von dem österreichischen Künstler Andreas Feichtinger, der ihm den Titel „Erlösung“ gegeben hat.[1] Wir sehen: Ein Mensch (> Jesus) hängt am Kreuz. Hat ihn der Künstler mit weiblichen Attributen gemalt? Vielleicht so: Dass Jesus von Nazareth ein Mann war, ist historisch verbürgt – aber es ist nicht Glaubensinhalt, dass das Mann-Sein theologische Qualität hat. Vielleicht aber auch, dass es in der Regel die Frauen sind, die von Männern gekreuzigt werden. Auch die christliche Kirche hat hier bis heute eine reiche Tradition.[2] Weiterlesen »
Tags: Christlicher Glaube, Erlösung

Bischof Bargalló bei einer öffentlichen Veranstaltung. Das Foto wurde über Lateinamerikanischen Medien verbreitet und hier durch den Online-Dienst „kreuz.net“
Aktuelle INFO zum Rücktritt von Bischof Bargalló
Der Rücktritt des argentinischen Bischofs Dr. Fernando Bargalló beschäftigt die Medien weltweit. Besonders jubilieren die konservativen Gruppen in der Katholischen Kirche. Eine objektivere Recherche war notwendig. Weiterlesen »
Tags: Bischof Bargalló, Zölibat
Theologische Studie
In unseren Vorstellungen werden die 2000 Jahre Christlicher Kirche oft rücktransformiert, indem wir nahtlos die Kirche von heute auf die Gründungszeit übertragen. Diese Rücktransformation hat durchaus seinen Sinn, wenn wir uns bewusst bleiben, dass es sich um Bilder unserer Seele, ihrer Hoffnungen und Sehnsüchte, handelt. Aber um den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren, ist es wichtig, auch auf die tatsächliche Wirklichkeit zurückzuschauen; jedenfalls soweit wir sie heutzutage mit unseren wissenschaftlich geschulten Augen erkennen können. Für manchen mag dies befremdend sein, deshalb ist dies in dieser Studie bewusst gewollt. Auf dem Emmaus-Bild[2] der Eisenacher Künstlerin von Käthe Volbers (†) sehen wir zwei galiläische Dorfleute im ersten Jahrhundert. Durch den Evangelisten Lukas kennen wir sie. Den Satz „Brannte nicht unser Herz“ verstehen wir noch heute.
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Tags: Gottessohn, Jesus, Jünger, Jüngerinnen, Neues Testament, Selbsttranszendenz
(Dieser Nachruf wurde im Juni 1999 zum ersten Mal veröffentlicht)

Shalom-Ben-Chorin am12.6.89.mit-seiner jungen-Frau im Bendorfer Hedwig-Dransfeld-Haus.
Shalom Ben Chorin gehörte zu den Freunden des Hedwig – Dransfeld – Hauses. Für Gruppen des HDH, die nach Israel kamen, hatte er immer Zeit. Es war zweifellos für Bendorf ein geschichtlicher Höhepunkt, dass Shalom Ben Chorin anlässlich einer Deutschlandreise mit seiner jungen Frau 13. – 15. 1..1992 in Bendorf Halt machte und im Hedwig – Dransfeld – Haus ein Wochenende gestaltete. Weiterlesen »
Tags: Hedwig-Dransfeld Haus, Interreligiöser Dialog, Shalom Ben Chorin