„Der Schoß ist fruchtbar“ – Dokumentation zum Konflikt um Prof. Gotthold Hasenhüttl

(Erstveröffentlichung: 25. Mai 2009)

1) Widerspruch

Es war wie eine Hexenjagd auf Gotthold Hasenhüttl, die von der katholischen Hierarchie nach den beiden Gottesdiensten beim Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin in der Gethsemanie-Kirche inszeniert wurde.  Ich war bestürzt über die Art und Weise, wie Verantwortliche meiner Kirche den als sehr bescheiden erlebten Theologieprofessor aus Saarbrücken, Gotthold Hasenhüttl, behandelten. Deshalb und auch weil mein Diözesanbischof Marx sich offensichtlich zum Hauptankläger avancierte, empfand ich es als Verpflichtung, mich an der öffentlichen Auseinandersetzung zu beteiligen, ohne allerdings – wie viele andere auch – etwas bewirken zu können.

Als Bischof Marx im November 2005, also gut zwei Jahre später, in der Koblenzer Rhein – Zeitung seinen Aufruf zu Buße und Vergebung mit dem Satz beendete, „Für Jesus war die Vergebung der Sünden und die Befreiung von Schuld eine ganz zentrale Aufgabe“, schrieb ich dem Bischof einen vertrauensvollen Adventsbrief und bat ihn darum, den ersten Schritt zu tun, um die gestörte Beziehung zu Prof. Hasenhüttl zu heilen. Ich schrieb damals:“ Ich bin mir sicher, dass ein Foto, wo Sie und Prof. Hasenhüttl sich die Hand reichen, wie ein Weihnachtsgeschenk wäre – für Prof. Hasenhüttl, für uns alle wie auch für Sie selbst.“ Aber keine Antwort! Keine Reaktion! Nichts! Nur Verhärtung der Herzen und Finsternis des Geistes!

Doch von meinem lange verstorbenen Vater, einem eigentlich unpolitischen Menschen, hatte ich gelernt, dass wir dem Bösen widerstehen müssen und zwar jeder ganz persönlich. So machte ich drei Jahre später einen neuen Versuch, als ich in der Trierer Vakanz ein neues Zeitfenster für die Lösung des hässlichen Konfliktes entdeckte. Am 15. Dezember 2008 schrieb ich einen offenen Brief an alle Herren des Trierer Domkapitels – bewusst auch an die Emeriti, von denen ich einige persönlich kenne – und bat um ihre Initiative, den Konflikt mit Prof. Hasenhüttl aus der Welt und damit auch aus dem Bistum Trier zu schaffen.. Ich erinnerte an den alten Brauch der „Wahlkapitulationen“ in den Geistlichen Kurfürstentümern und bat die Domkapitulare, vor der Wahl des neuen Bischofs von den Kandidaten die Versöhnungspflicht mit Prof. Hasenhüttl einzufordern. Wieder keine Antwort! Keine Reaktion! Nichts! Nur Verhärtung der Herzen und Finsternis des Geistes! Als ich am Jahresbeginn zufällig erfuhr, dass dem Diözesanadministrator nach einem Jahr Vakanz umfassendere Vollmachten durch das Kirchenrecht zustanden, wagte ich am 8. März 2009 einen neuen Versuch und schrieb an Bischof Robert Brahm: „In Ihrem Wort zur Fastenzeit zählen Sie Umkehr und Kehrtwendung zu den wesentlichen Dingen, um die Botschaft Jesu Christi neu in den Blick nehmen zu können. Da Sie jetzt nach Ablauf der einjährigen Vakanz des Trierer Bischofsstuhles nach dem Katholischen Kirchenrecht als Diözesanadministrator wesentlich mehr Vollmachten haben, möchte ich Sie herzlich und eindringlich ermahnen, selbst eine solche „Kehrtwendung“ vorzunehmen und zu Prof. Dr. Gottlieb Hasenhüttl eine Brücke zu schlagen.“ Eigentlich verlangte ich nicht viel: „Versöhnung, Brückenbau, Deeskalation, gemeinsames Suchen nach einer Basis, Kompromiss, Versachlichung des Konfliktes, Aufeinander zu gehen, den ersten Schritt wagen, den anderen zum Entgegenkommen motivieren, sich zumindest wie aufgeklärte Menschen und Nachbarn begegnen.“, alles leistbar, wenn wir „wie neue Menschen leben“. Schließlich war Gotthold Hasenhüttl mehr als hinreichend bestraft worden. Und in Analogie zum Verkehrsrecht waren die Vorwürfe gegen ihn höchstens als Ordnungswidrigkeit zu werten. Diesmal bekam ich eine Antwort, allerdings nicht von Bischof Brahm. Mit dem Hinweis auf den Ungehorsam von Gotthold Hasenhüttl antwortete die Bischöfliche Pressestelle, es wäre „notwendig, dass Prof. Hasenhüttl einlenkt und deutlich macht, dass er die kirchliche Ordnung anerkennt und befolgt. Davon kann aber bis heute keine Rede sein“. Zur Unterstützung der Argumentation wurde die Pressemitteilung von Bischof Marx vom 17. Juli 2003 beigefügt. Von der von mir mehrmals und eindringlich angemahnten Versöhnungspflicht „von oben nach unten“ war nichts zu hören.

2)     Tatvorgang

Was war eigentlich damals in Berlin geschehen?

Außerhalb des offiziellen Programms des Ökumenischen Kirchentages in Berlin 2003 fanden in der evangelischen Gethsemaniekirche zwei ökumenische Gottesdienste statt. Eingeladen hatten das Ökumenische Netzwerk „Initiative Kirche von unten“ (IKvu), die KirchenVolksBewegung, „Wir sind Kirche“ und die Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg-Nord. Tausende waren an beiden Tagen der Einladung gefolgt, etwa 2000 Personen waren jeweils in der Kirche. Am Fest Christi Himmelfahrt fand der katholische Gottesdienst statt, den der katholische Priester, Prof. Dr. Gotthold Hasenhüttl aus Saarbrücken, als Liturge leitete; der evangelische Gottesdienst erfolgte am Freitag. Beide Gottesdienste wurden als Abendmahlsfeier korrekt nach den liturgischen Regeln der eigenen Kirche durchgeführt. Die Predigt hielt jeweils ein Vertreter der anderen Kirche, was im gewachsenen ökumenischen Verständnis – zumindest in Deutschland – durchaus nicht unüblich war. Eine Stunde vor Beginn wurden die Türen geschlossen, alle, die nun noch kamen, mussten dem Gottesdienst mittels der Lautsprecherübertragung folgen. Ich selbst war mit meinem Freund Ernst Sillmann (f) bei beiden Gottesdiensten in der Kirche dabei. Bemerkenswert war die sehr emotionale Zustimmung nach beiden Gottesdiensten. In meinem Pressebericht, den ich im Zug bei der Rückfahrt nach Koblenz schrieb, formulierte ich: „Als die große Gemeinde am Samstag zum Schluss den Choral ,Nun danket alle Gott‘ sang, kamen manchem die Tränen.“.

3)     Indizien

Um den ganzen Konflikt gerecht beurteilen zu können, ist es wichtig, einige Details präzise zu beschreiben:

  1. Es handelte sich in Berlin 2003 um einen „Ökumenischen Kirchentag“. Die beiden „großkirchlichen Lager“ zeigten damit in aller Öffentlichkeit ihre Bereitschaft, aufeinander zu zu gehen. Die Christen in Deutschland übernahmen wieder Verantwortung für die Zukunft christlicher Kirche, so wie das in der Vergangenheit so oft geschehen war.
  2. Damit war aber auch eine Art Laborsituation gegeben. Dass einige wenig geliebte Reformgruppen, die sonst von den deutschen Bischöfen nur Schweigen und Nichtbeachtung erleben, für Stand und Gottesdienst im offiziellen Programm ihren Platz bekamen, war ein Symptom für den Willen der kirchlichen Verantwortlichen, bestehende Grenzen zu überschreiten und Brücken in die Zukunft zu bauen.
  3. Die große Teilnehmerzahl bei beiden Gottesdiensten gab diesen nachträglich eine besondere Bedeutung, da so die große Sehnsucht des gespaltenen Gottesvolkes deutlich wurde.
  4. In der Rückschau erscheint es nicht so sehr ein Mangel sondern als eine weise Entscheidung der Kirchentagsveranstalter, diese beiden ökumenischen Gottesdienste außerhalb des offiziellen Programms zu lassen. Dadurch wurde ihr Modellcharakter noch deutlicher.
  5. Festzustellen ist es, dass es im Vorfeld von katholischer Seite aus keinerlei Strafandrohungen für die Teilnahme an diesen Gottesdiensten gab.
  6. Beide Gottesdienste wurden in großem Respekt zu der jeweiligen liturgischen Tradition gestaltet und durchgeführt.
  7. Prof. Hasenhüttl lud alle zur Kommunion ein, machte allerdings auch den Vorbehalt, dass sich jeder prüfen müsse. Diese Praxis hat in vielen Gemeinden und auch im Bistum Trier bis heute langjährige Tradition: „Alle sind eingeladen, ausgeschlossen ist nur, wer sich selbst ausschließen möchte“, mit diesem Satz laden Koblenzer katholische Pfarrer bis heute alle Besucher der Messfeier zur Kommunion ein.
  8. Zu bemerken ist auch, dass Prof. Hasenhüttl sehr bescheiden agierte und keinerlei Triumphalismus ausstrahlte. Die Stimmung in der gefüllten Kirche war bei beiden Gottesdiensten eher verhalten. Deutlich war aber wohl, dass viele Gottesdienstteilnehmer das Gefühl hatten, eine historisch bedeutsame Situation zu erleben.
  9. Jeder römische Bischof trägt für die Priester seines Bistums persönliche Verantwortung. Er verfügt über ein breites Spektrum an Untersuchungsmethoden und hat eine große Breite, tatsächliches bzw. vermeintliches Fehlverhalten zu korrigieren und zu ahnden. Gerade deshalb ist es besonders abzulehnen, wenn ein Bischof Augenmaß, Mäßigung, Verhältnismäßigkeit und Sorgfalt aus dem Auge verliert.

10. Die deutsche Öffentlichkeit hat das Gewicht dieser beiden Gottesdienste sehr wohl wahrgenommen. So war im Tagespiegel in der Sonntagsausgabe zu lesen: „ Der Kirchentag ist ein großes Fest, aber Feste geben vom Leben immer einen unrealistischen Eindruck. Wie geht es den Kirchen? Wenn man sich die Zahlen anschaut: nicht besonders, Die Erosion geht weiter. Sie hat sich lediglich ein bisschen verlangsamt.“ In einem anderen Pressebericht und zwar auf der ersten Seite hieß es: „Die gewundenen Vorbehalte der katholischen Hierarchie gegen jede Form eines gemeinsamen Abendmahles versteht niemand mehr. Der Umgang mit Hans Küng, dem weltweit beachteten Vordenker von Ökumene, offenbart konfessionellen Kleingeist. So wenig von einer konfessionellen Kirchenspaltung auf dem Kirchentag zu spüren war, so deutlich zeigten sich die innerkatholischen Differenzen zwischen Lehramt und Gläubigen. Wir sind das Gottesvolk – das denken und praktizieren immer mehr Katholiken. Und lassen sich ökumenisch inspirieren von Martin Luthers , Freiheit eines Christenmenschen‘.“ Zu dieser Einschätzung in der Öffentlichkeit schrieb ich damals in meinem Pressebericht: „ Ja, das ist richtig. Wir werden die Erfahrungen der früheren Generationen brauchen, etwa das „Nada te turbe“ (Fürchte dich nicht) der großen Teresia oder das Wort Martin Luthers vom Apfelbäumchen, das er heute pflanzen würde, auch wenn morgen die Geschichte zu Ende ginge“.

4) Der Schoß ist fruchtbar

Im katholischen Binnenraum gab es aufgrund des Medienechos Aufregung, aber es war auch deutlich Zurückhaltung zu spüren. Der Grazer Bischof, der Heimatbischof von Hasenhüttl, hielt sich elegant heraus, beim Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz war ebenfalls Mäßigung zu spüren. Auch der Berliner Kardinal hielt sich zurück, vielleicht weil dieser genügend Probleme mit seiner finanziellen Misswirtschaft hatte. Doch dann instrumentalisierte der Trierer Bischof Reinhard Marx den entstandenen Konflikt. Sah der taktisch kluge Marx in seinem forschen Einschreiten für sich eine Chance, weil er genau wusste, wie sehr der mächtige Joseph Ratzinger den deutschen Theologieprofessor aus Saarbrücken schon lange im Visier hatte? Oder war er lediglich ein Eiferer zum eigenen Vorteil? Vielleicht? Aber halten wir uns an die Tatsachen. Am 17. Juli 2003 suspendierte Bischof Marx Prof. Hasenhüttl vom Priesteramt und drohte diesem mit dem Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis, falls er nicht einlenke. Wie Martin Luther in Worms blieb sich allerdings Gotthold Hasenhüttl treu und widerstand. Auch die Schützenhilfe des Bundespräsidenten, der „als evangelischer Christ“ die Haltung der katholischen Kirche zum Abendmahlsstreit kritisierte, half nicht. Doch dann wurde es ganz schnell deutlich, worum es bei der ganzen Sache eigentlich ging. Wenige Tage später gab Kardinal Ratzinger der Koblenzer Rheinzeitung ein Interwiev. Originalton Ratzinger: „Übrigens darf man nicht vergessen, dass Hasenhüttl eine Dogmatik geschrieben hat, in der er uns sagt, dass es Gott als eine in sich seiende Wirklichkeit gar nicht gibt, sondern lediglich ein Beziehungsereignis sei. Insofern ist das, was er auf dem Ökumenischen Kirchentag angestellt hat, noch relativ gering im Vergleich zu dem, was er im Ganzen von sich gegeben hat. Und Hasenhüttl weiß selber, dass das nicht der katholische Glaube ist. Man muss also einfach sagen: Das ist alles eine Frage der Ehrlichkeit.“ Auf die Frage des interwievenden katholischen Chefredakteurs Martin Lohmann „Würden Sie also sagen: Hasenhüttl ist nicht mehr katholisch?“, antworte Ratzinger klar und deutlich: „Was im Innersten seines Herzens ist und vorgeht, das überlassen wir dem lieben Gott. Aber was er geschrieben hat, ist nicht katholisch.“ Jetzt war alles gesagt. Ratzinger als Vertreter der Römischen Kirche ließ eine Alternative zu seiner Theologie nicht zu. Statt theologischem Disput gebrauchte die Römische Kirche ihre Macht. Statt Diskussion – Inquisition, statt Versöhnung – Verurteilung, statt Barmherzigkeit – klerikale Justiz. Vielleicht war Hasenhüttl zu katholisch, dass er diese Glatteisstrecke übersah. Jedenfalls war er sehr katholisch, als er den Weg nach Rom ging. Obwohl er wissen musste, dass es in der Katholischen Kirche keine Rechtsstaatlichkeit gibt und er nach einer so öffentlichen Verurteilung keine Chance hatte, ging er den Weg durch die katholische Bürokratie und legte bei der Päpstlichen Glaubenskongregation Widerspruch ein. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Glaubenskongregation als letzte päpstliche Instanz seinen Rekurs zurückwies und darüber hinaus „einige unhaltbare Lehrmeinungen“ aufführte, die Hasenhüttl belasten würden. Nun war der eigentliche Hintergrund der ganzen Affäre ganz deutlich: Die Berliner Aktion war eine günstige Gelegenheit gewesen, um Hasenhüttl endlich wegen seiner vermeintlichen theologischen Irrlehren aus dem Verkehr zu ziehen. Diese inquisitorische Praxis hat in der Römischen Kirche Tradition. Der Schoß ist bis heute fruchtbar. Zur Geschichte katholischer Kirche, auch wenn dies nicht gern von den Frommen gehört wird, gehört die Vernichtung der Abweichler und die Belohnung der Inquisiteure. Diese Praxis war auch Bischof Marx bekannt. Anstatt sich zunächst wie ein guter Verteidiger schützend vor Gotthold Hasenhüttl zu stellen, das Geschehen sorgfältig mittels Zeugen diachron und synchron zu untersuchen, schlüpfte er sofort in die Rolle eines päpstlichen Vollzugsbeamten; sicherlich nicht zum eigenen Schaden. Mit Dekret vom 2. Januar 2006 entzog Bischof Marx dem emeritierten katholischen Theologieprofessor, DDr. Gottlieb Hasenhüttl, die kirchliche Lehrerlaubnis. Bis heute ist dieser als Priester suspendiert.

5) Epilog

Mein Vorwurf gegenüber Bischof Marx, er sei schwer schuldig geworden, als er sich weigerte, Gotthold Hasenhüttl zu schützen, und statt dessen diesen unter Missachtung aller Verhältnismäßigkeit suspendierte, und meine Interaktionen an die Verantwortlichen in Trier, die Vakanz zu nützen, um die Affäre mit Prof. Hasenhüttl zu beseitigen, haben auch historische Hintergründe. 1817 wurde Josef von Hommer, ein gemäßigter Anhänger der Aufklärung, auf Verlangen des Preußischen Königs durch den Römischen Papst zum Generalvikar und Apostolischen Visitator für das deutsche Restbistum Trier ernannt. In einer Studie ist dargelegt, wie sich der Generalvikar von Hommer für Martin Boos, einem frommen und jahrelang verfolgten bayerischen Priester des Bistums Augsburg einsetzte, und diesem in der ehemaligen Abtei Sayn Aufgabe und eine letzte Heimat gab.[1] Um diese liberale, menschenfreundliche und damit auch christliche Bistumsleitung, die im Bistum Trier Tradition hat und die ich selbst bei Bischof Bernhard Stein erfahren habe, geht es hier. Dass auch meine christliche Mitverantwortung für Gotthold Hasenhüttl und meine innere Entrüstung eine Rolle spielt, will ich nicht verschweigen. Jedenfalls ist es bedauerlich und schlimm, dass kein einziger der Trierer Bistumsleitung und des Domkapitels die Vakanz genutzt hat, um diesen hässlichen Flecken auf dem „Gewand der katholischen Kirche von Trier“ zu beseitigen. Das Evangelium blieb auf der Strecke, „Der neue Mensch“ kam nicht zum Tragen.



[1] www.bendorf-geschichte.de/bdf-0177.htm

Kittlauss Jul 6th 2012 01:03 pm Katholische Kirche kontrovers Keine Kommentare bisher Facebook Kommentare Trackback URI Comments RSS

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