{"id":2539,"date":"2019-04-08T02:04:04","date_gmt":"2019-04-08T00:04:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/?p=2539"},"modified":"2019-04-08T02:04:06","modified_gmt":"2019-04-08T00:04:06","slug":"das-martinshaus-im-bendorfer-wenigerbachtal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/index.php\/das-martinshaus-im-bendorfer-wenigerbachtal\/","title":{"rendered":"Das Martinshaus im Bendorfer Wenigerbachtal"},"content":{"rendered":"<p>Das Martinshaus: Berliner Stil der 50er Jahre in Bendorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieter Kittlau\u00df<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"737\" src=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-1-das-Martinshaus-im-Berliner-Stil-1024x737.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2540\" srcset=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-1-das-Martinshaus-im-Berliner-Stil-1024x737.jpg 1024w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-1-das-Martinshaus-im-Berliner-Stil-300x216.jpg 300w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-1-das-Martinshaus-im-Berliner-Stil-768x552.jpg 768w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-1-das-Martinshaus-im-Berliner-Stil.jpg 1258w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>In Anlehnung an das Weimarer Bauhaus  und den Berliner Stil der 50er Jahre, steht das Martinshaus wie ein feststehender Block mitten im Tal. Gerade Linien, Gliederung durch die Fenster, im Erdgeschoss die Bewegungszone. Der Aufzug ist hinter dem Haus, die SAtuerkammer guckt ein wenig \u00fcber das Flachdach.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unter der Leitung von Anneliese Debray ver\u00e4nderte sich ab 1952 das Bendorfer Hedwig-Dransfeld-Haus in einem rasanten Tempo. Eine neue Kapelle wurde gebaut und der Waldgasthof \u201eSonnenhof\u201c durch ein Bettenhaus zu einem damals ganz modernen M\u00fcttergenesungsheim umgestaltet. Zu M\u00fcttererholung und Frauenbildung kamen als neue Ziele Berufsbildung f\u00fcr M\u00e4dchen vom Land und Bildungsarbeit mit Behinderten, internationale Begegnungen und \u00f6kumenische Erneuerung der christlichen Kirche. Dazu geh\u00f6rte auch der Dialog mit dem Judentum und die Ann\u00e4herung an den Islam.&nbsp; &nbsp;1968 bis 1971 wurde f\u00fcr die breit gef\u00e4cherte Bildungsarbeit ein neues Haus gebaut und zwar quer in das Tal. Der ber\u00fchmte Architekt Johannes Jackel brachte so den Berliner Stil der 50er Jahre nach Bendorf: Gerade Linien, Beton, Glas und Kunsstofffassade; nat\u00fcrlich im Keller auch ein Schwimmbad. &nbsp;Doch der Architekt war zwar ber\u00fchmt, aber auch weit weg, denn er lebte und arbeitete in Westberlin, so dass die Bauleitung delegiert werden musste. &nbsp;Noch gravierender waren die Finanzierungsl\u00fccken, so dass der Bau st\u00e4ndig unterbrochen werden musste und schlie\u00dflich drei Jahre dauerte. An allen Ecken musste gespart werden, was der Qualit\u00e4t nicht guttat, und der Tr\u00e4gerverein musste sich dar\u00fcber hinaus hoch verschulden. Schlie\u00dflich gelang die Fertigstellung&nbsp;&nbsp; und das Haus bekam den Namen \u201eMartinshaus\u201c. F\u00fcr die kleine Stadt am Mittelrhein wurde die Einweihung erneut zum gro\u00dfen Bahnhof. Dr. Bernhard Vogel, Kultusminister von Rheinland \u2013 Pfalz, hielt die Festansprache: \u201eKonfliktgruppen zusammenf\u00fchren \u2013 f\u00fcr Verst\u00e4ndigung und Frieden sorgen, helfen durch Zusammenleben, durch Information, Studium, Feier, Gebet \u2013 und Aktion! \u2013 M\u00f6chten die Patrone dieses letzten Hauses, Martin von Tour, Martin de Porre, Martin Luther, Martin Luther Kind, Martin Buber uns Ermutigung bleiben \u2013 und Gottes Segen erbitten.\u201c <a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> &nbsp;Auf einem Stein vor dem Haus wurde in 17 Sprachen das Wort \u201eFrieden\u201c gemei\u00dfelt. Aber wie in der realen Welt dieses &#8222;Suchet den Frieden, jaget ihm nach&#8220; nicht immer nur Gl\u00fcck bringt, so ging es auch dem Hedwig &#8211; Dransfeld &#8211; Haus. Der Gegensatz von W\u00fcnschen und finanziellen M\u00f6glichkeiten wurde schlie\u00dflich explosiv und begleitet von heftigen Konflikten verzichtete Anneliese Debray 1981 auf die Leitung. Erst als Notl\u00f6sung, dann aber auf Dauer f\u00fchrt der katholische Theologe Dieter Kittlau\u00df das HDH nun in eine neue Epoche. Die Aufgaben waren gewaltig, finanziell und organisatorisch, auch weil sich viele wichtige Mitarbeiter absetzten. Unter gewaltiger Anstrengung und mit Hilfe des Bistums Trier wurde die Krisensituation gemeistert und die Bausubstanz erneuert. Letzte Aufgabe war das inzwischen marode Martinshaus, das nach knapp 20 Jahren zum Sorgenkind geworden war. Die Heizung fiel oft aus, das Wasser tropfte durch das Flachdach, durch die nicht schlie\u00dfenden Fenster war die Beheizung nicht mehr bezahlbar. Ungen\u00fcgend und gegen die gesetzlichen Vorschriften waren die sanit\u00e4ren Ausstattungen. Dann war noch das Fehlen eines gro\u00dfen Tagungsraumes die Quelle des st\u00e4ndigen \u00c4rgernisses. Da aus Kostengr\u00fcnden ein hinreichender Tagungsraum nicht gebaut werden konnte, musste die Gymnastikhalle, die zur M\u00fcttergenesung geh\u00f6rte, oft zugunsten von Bildungsveranstaltungen &#8222;fremdbelegt&#8220; werden. Deshalb brauchte es dringend neben der Sanierung einen Tagungsraum. Aber es gab eine &#8222;knallharte Realit\u00e4t&#8220; und die hie\u00df Finanzierung. Das HDH z\u00e4hlte zu den Pionieren der Behindertenintegration, deshalb gab es die Zusage der H\u00f6chstf\u00f6rderung von der Aktion Sorgenkind \u00fcber 600.000 DM. Das Land Rheinland &#8211; Pfalz konnte sich eventuell und bei sehr g\u00fcnstiger Haushaltslage einen Zuschuss \u00fcber 300.000 DM vorstellen. Die Stiftung &#8222;Deutsche Bundesjugendmarke\u201c signalisierte wegen der deutschen Einheit nur ein zinsloses Darlehen \u00fcber 400. 000 DM. Die voraussichtlichen Baukosten lagen aber mit Sicherheit bei 5 bis 6 Millionen DM. Es war vielleicht ein einmaliger Gl\u00fccksfall, dass beim Bistum Trier Bauma\u00dfnahmen zur\u00fcckgestellt und dadurch Mittel kurzfristig frei wurden. Jedenfalls war es wie ein Wunder, als seitens des Bistums eine Zuwendung von \u00fcber 3 Millionen DM signalisiert wurde. Damit war die Sanierung immer noch ein finanzielles Abenteuer, aber es wurde gewagt. Aufgrund der Erfahrungen aus den bisherigen Sanierungen wurden enge Rahmenbedingungen gezogen: &nbsp;keinerlei \u00c4nderungsw\u00fcnsche nach Abschluss der Planung, sorgf\u00e4ltige logistische Vorbereitung der Bauzeit, Durchf\u00fchrung einer Spendenaktion zur Erh\u00f6hung der Eigenmittel, erhebliche Eigenarbeiten beim Abbruch; vor allem aber genaue Termineinhaltung der Baudurchf\u00fchrung bis Oktober 1992. Ende August 1991 fand im Martinshaus das letzte Seminar statt und unverz\u00fcglich wurde das ganze Haus in einer konzertierten Aktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leerger\u00e4umt. Mit dem Koblenzer Architekten, Dietrich Zillinger, stand wieder ein hervorragender Partner zur Verf\u00fcgung und f\u00fcr die Baudurchf\u00fchrung konnte die Bendorfer Firma Pompetzki gewonnen werden. Die Vorgabe f\u00fcr alle Handwerker: alle Termine werden eingehalten und die Bezahlung erfolgt unverz\u00fcglich und ungek\u00fcrzt nach Vorlage der gepr\u00fcften Rechnung. Sp\u00e4testens als die schweren Bohrger\u00e4te aus Frankfurt anrollten, die die Betonstelzen f\u00fcr den Anbau im Schwemmsand des Wenigerbachtales bohren und erstellen sollten, wurde allen klar, dass es schon wieder eine Gro\u00dfbaustelle gab. Es waren Zitterstunden als die Fassade abgeh\u00e4ngt war und der Wind durch das nackte Betonger\u00fcst blies. Als w\u00e4hrend der Ostertagung 1992 die Jugendlichen aus dem nassen Rohbau ausziehen mussten, wo sie in Schlafs\u00e4cken der Bundeswehr \u00fcbernachten sollten, und dann wegen Regen und K\u00e4lte in der physiotherapeutischen Abteilung des M\u00fctterkurhauses ihr &#8222;Feldlager&#8220; aufschlugen, waren die Grenze des Normalen schon lange \u00fcberschritten. Ein distanzierter Beobachter sagte damals: <em>&#8222;Ihr seid alle verr\u00fcckt&#8220;<\/em>. Er hatte Recht, aber vielleicht l\u00e4sst sich dies auch vornehmer ausdr\u00fccken: es war ein von allen mit getragenes Abenteuer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"674\" src=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-2-Das-Martinshaus-im-Bau-1024x674.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2541\" srcset=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-2-Das-Martinshaus-im-Bau-1024x674.jpg 1024w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-2-Das-Martinshaus-im-Bau-300x197.jpg 300w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-2-Das-Martinshaus-im-Bau-768x505.jpg 768w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-2-Das-Martinshaus-im-Bau.jpg 1840w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das ganze Haus wurde entkernt, so dass nur noch das blanke Betongerippe dastand, Die Fassaden an den L\u00e4ngsseiten wurden abgenommen und auf dem urspr\u00fcnglichen \u00fcberkragenden Fundament wurden die neuen L\u00e4ngstmauern hochgemauert. Der Anbau wurde links angef\u00fcgt. Das Haus erhielt ein Flachdach mit einer Solaranlage fzur Warmwasserbereitung. F\u00fcr den Anbau mit dem neuen gro\u00dfen Tagungsraum wurden  tiefgr\u00fcndende Bohrungen mit Beton gef\u00fcllt, um so den Schwemmsand zu stabilisieren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> Besondere Sorge bereitete das Schwimmbad, das mit R\u00fccksicht auf die M\u00fctterkuren erhalten werden sollte. In der Beh\u00f6rdensprache hie\u00df es: <em>&#8222;Anpassung an die aktuelle Rechtslage&#8220;<\/em>. Aus dem gesamten Becken wurden das Flie\u00dfen abgehackt. Dann wurde das Becken so ver\u00e4ndert, dass nach den Vorschriften der Abfluss rundherum und der Zufluss vom Boden erfolgte. Nach Erneuerung der gesamten technischen Ausr\u00fcstung zur Erh\u00f6hung der Filterleistung, musste das Becken neuabgedichtet und gefliest werden. Keinesfalls allt\u00e4glich war die architektonische Leistung von Dietrich Zillinger. Das bisherige Martinshaus hatte mit R\u00fccksicht auf das Schwimmbad das Fundament an den L\u00e4ngsseiten in etwa 1,50 m Abstand zu den Geb\u00e4udew\u00e4nden. Dies nutzte der Architekt aus. Das Haus wurde zun\u00e4chst vollst\u00e4ndig entkernt. Dann wurde die vordere Fassade entfernt, so dass nur das Betongerippe stehen blieb; &nbsp;und eine neue Wand auf dem Fundament hochgemauert. Jedes Stockwerk wurde mit der neuen Mauer verbunden. Dadurch wurden die Zimmer um 1,50 m verl\u00e4ngert. Diese Prozedur wurde gleichfalls auf der R\u00fcckseite vollzogen. Das neue Steildach erhielt eine umweltfreundliche Warmwasser &#8211; Solaranlage; der Neubau f\u00fcgte sich &nbsp;&nbsp;organisch an der Seite an. Die Endreinigung \u00fcbernahm wieder das HDH-Team. Mitte Oktober und auf den Tag genau konnte mit der Seminararbeit wieder begonnen werden. Zum Schluss noch eine kleine Geschichte. Wegen der Zufahrt der \u00fcberdimensionalen Frankfurter Bohrger\u00e4te musste die Mauer zur Stra\u00dfe durchbrochen werden. Im Weg stand auch eine vor vier Jahren gepflanzte junge Platane. Dieter Kittlau\u00df als Chef setzte sich durch: Der Baum muss gerettet werden. Mit dem Bagger wurde der Baum ausgehoben und im Gel\u00e4nde wieder in die Erde gesetzt. Drei Jahre waren die Bl\u00e4tter klein und schrumplig; mittlerweile ist es wieder ein gro\u00dfer und gesunder Baum. Heute, also 28 Jahre sp\u00e4ter, steht das Martinshaus immer noch in seiner ganzen Sch\u00f6nheit quer im Tal und ist nach der Insolvenz des Hedwig-Dransfeld-Hauses ein gefragtes Hotel f\u00fcr Tagungen und auch f\u00fcr die Wanderer des Limes- und Rheinh\u00f6henweges.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"705\" src=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-3-Das-Martinshaus-nach-der-Sanierung-1024x705.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2542\" srcset=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-3-Das-Martinshaus-nach-der-Sanierung-1024x705.jpg 1024w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-3-Das-Martinshaus-nach-der-Sanierung-300x206.jpg 300w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-3-Das-Martinshaus-nach-der-Sanierung-768x528.jpg 768w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Bild-3-Das-Martinshaus-nach-der-Sanierung.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Dem Architekten Dietrich Zillinger gelang es, die urspr\u00fcngliche Grundform zu erhalten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>. &nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/HDH-Panorama.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2543\" width=\"390\" height=\"573\" srcset=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/HDH-Panorama.jpg 305w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/HDH-Panorama-204x300.jpg 204w\" sizes=\"(max-width: 390px) 100vw, 390px\" \/><figcaption>Panoramaansicht des Gesamtsanierungsprogramms. Oben im Bild der Komplex des sanierten und erweiterten M\u00fctterkurheimes Gussie-Adenauer-Haus. In der Mitte das neue Martinshaus. Unten links das Gartenhaus und der neue K\u00fcchentrakt. Rechts unten der sanierte Altbau. Mit einem Investitionsvolumen  von fast 20 Millionen Euro gelang es Dieter Kittlau\u00df die gesamte Baussubstanz zu sanieren. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a>Wird in\nder &nbsp;Festschrift \u201e50 Jahre\nHedwig-Dransfeld-Haus Bendorf\u201c, Graphische Werkst\u00e4tten Schmidt Bendorf,&nbsp; 1975, berichtet.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Die\nFotos sind Eigentum des Autors.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Martinshaus: Berliner Stil der 50er Jahre in Bendorf. Dieter Kittlau\u00df Unter der Leitung von Anneliese Debray ver\u00e4nderte sich ab 1952 das Bendorfer Hedwig-Dransfeld-Haus in einem rasanten Tempo. Eine neue Kapelle wurde gebaut und der Waldgasthof \u201eSonnenhof\u201c durch ein Bettenhaus zu einem damals ganz modernen M\u00fcttergenesungsheim umgestaltet. 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