{"id":1886,"date":"2013-08-19T01:32:39","date_gmt":"2013-08-18T23:32:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/?p=1886"},"modified":"2013-08-27T17:32:58","modified_gmt":"2013-08-27T15:32:58","slug":"der-garten-der-religionen-auf-der-hamburger-buga-2013","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/index.php\/der-garten-der-religionen-auf-der-hamburger-buga-2013\/","title":{"rendered":"Der Garten der Religionen auf der Hamburger Buga 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1889\" alt=\"Religionplatte \" src=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Religionplatte-kap_024a-280x300.jpg\" width=\"280\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Religionplatte-kap_024a-280x300.jpg 280w, http:\/\/www.bendorfer-lehrhaus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Religionplatte-kap_024a.jpg 421w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/p>\n<p>Auf der Hamburger BUGA 2013 gibt es einen Garten der Religionen. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte haben sich Vertreter von f\u00fcnf Weltreligionen bereit erkl\u00e4rt, bei der BUGA 2012 in Hamburg, ein gemeinsames Zeugnis ihrer spirituellen Erfahrung zu geben. Auf einer Fl\u00e4che von 6000 Quadratmetern k\u00f6nnen die Besucher f\u00fcnf G\u00e4rten besichtigen, die sich um einen zentralen Brunnen gruppieren. F\u00fcr die f\u00fcnf Religionen ergie\u00dfen sich in hohem Bogen f\u00fcnf Wasserstrahlen in eine gro\u00dfe \u00fcberflie\u00dfende Wasserschale aus Stein und Stahl, ein archetypisches Bild f\u00fcr den Reichtum der f\u00fcnf Religionen. <!--more-->Der Garten der Religionen pr\u00e4sentiert auch die religi\u00f6se Vielfalt in der Stadt Hamburg. 33 christliche Kirchen f\u00fcr die Christen, die dem Hamburger Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACKH) angeh\u00f6ren; mehrere Dutzend Moscheen f\u00fcr die Muslime; zwei Synagogen f\u00fcr die beiden j\u00fcdischen Gemeinden; vierzig buddhistische Zentren und mehrere Hindu-Tempel. Vom Brunnen aus f\u00fchrt der Weg durch ein orange-rotes Tor in den buddhistischen Garten des Ewigen Lebens. Eigentlich sind es drei Wege, wie es die unterschiedlichen Farben darstellen wollen: Erkenntnis, die guten Taten und die hingebungsvolle Liebe sind die Namen der drei Wege. Die Hindus haben einen Garten der Stille gestaltet. Im Zentrum des Garten thront eine Buddha-Figur unter einer knorrigen Eiche, erinnernd an den Baum der Erleuchtung, unter dem der lebendige Buddha einst gesessen hat. Eine deutsche Buddhistin steht f\u00fcr das Gespr\u00e4ch zur Verf\u00fcgung und gibt eine erste Einf\u00fchrung in die buddhistische Meditation. Im christlichen Garten stehen Lebenspfadfinderinnen und Lebenspfadfinder in roten Westen, m Auskunft zu geben. Der Lebenspfad zieht sich von der Taufe zu Kommunion \/ Konfirmation, dann zum Abendmahlstisch und dem Ehebrunnen. Der Weg durch die Eben, dessen Ende nicht sichtbar ist, signalisiert an Tod und R\u00fcckkehr zu Gott. Im muslimischen Garten f\u00fchrt eine halbmondf\u00f6rmige Blumenrabatte den Weg ins Paradies. Dattelpalmen und Wasserfont\u00e4nen sollen an das Ziel unserers irdischen Lebensweges erinnern. Der muslimische Vorstandsassistent des Rates der Islamischen Gemeinden Hamburgs erinnert an das Paradies auf Erden, dass uns Allah schon in diesem Leben geben will. Die j\u00fcdischen Gemeinden hatten ein gro\u00dfes Problem mit dem alten Friedhof gerade auf dem Gel\u00e4nde des Religionsgarten. Es gab einen weisen Beschluss: die Weg werden mit Bohlen ausgelegt, so dass die F\u00fc\u00dfe nicht auf den geweihten Boden treten. Der Holzpfad f\u00fchrt zu den sieben Tagen der Sch\u00f6pfungsgeschichte. Die alte verfallene Friedhofskapelle wurde f\u00fcr Gebet, Gottesdienste und Veranstaltungen hergerichtet. Die Stadt Hamburg hat den muslimischen B\u00fcrgern einen muslimischen Friedhof erlaubt, der die Totenruhe in alle Ewigkeit erlaubt.<\/p>\n<p>Es ist nicht so, dass der Garten der Religionen den Dialog f\u00f6rdert, aber er hilft den Besuchern zu Ehrfurcht vor den religi\u00f6sen Traditionen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Hamburger BUGA 2013 gibt es einen Garten der Religionen. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte haben sich Vertreter von f\u00fcnf Weltreligionen bereit erkl\u00e4rt, bei der BUGA 2012 in Hamburg, ein gemeinsames Zeugnis ihrer spirituellen Erfahrung zu geben. 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