Grenzgänge: Aus dem Leben eines Wanderpriesters

Es ist ja wie ein Werk des Heiligen Geistes, dass meine Biographie „Grenzgänge. Aus dem Leben eines wandernden Priesters“ durch den Noel – Verlag bei der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde.Wer dieses Buch liest, versteht die Krise der katholischen Kirche besser und erhält auch noch eine ganz neue Sicht des DDR-Staates aus der Lebenserfahrung eines ostdeutschen Diasporakatholiken. Genauso deutlich werden aber auch die verpassten Chancen, weil eine ganze Armee von begeisterten jungen Theologen auf dem Altar des unseligen Priesterzölibates geopfert wurde.Ein Buch der Leidenschaft für Kirche in der Welt; ein Zeugnis des Leidens der „aussortierten“ Priester; eine Vision für Kirche, wie sie sein sollte. Das Wort „Grenzgänge“ beschreibt sowohl meinen realen Lebensweg von Ost nach West wie meine menschliche und theologische Entwicklung. Das Bildwort vom „Wanderpriester“ knüpft an Abraham, den wandernden Aramäer an; ebenso an Joshua von Nazareth, den Gottessohn mit seinen Jüngerinnen und Jüngern; aber auch „Aus dem Leben eines Taugenichts“, die Erzählung von Eichhendorff, die wir in der sozialistischen Schule gelesen haben, klingt mit. In unserer Zeit war es Roy Black, der mit seiner unvergessenen Stimme die Ballade3 vom Wanderpriester besang. Diese Nacherzählung eines priesterlichen Lebens dürfte in der deutschen Literatur einmalig sein.

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